Welcome!
An English translation will follow soon ...
Willkommen!
Nachstehend finden Sie eine kurze
"atmosphärische" Einführung in das, was Sie auf den
Seiten von modraglina@republika.pl erwartet.
Der Name der Präsentation weist bereits auf ihren räumlichen
Schwerpunkt hin: Sie stammt aus der nordwestlich Berlins in den
Landkreisen Havelland und Oberhavel gelegenen Region Glien, die
generell mit dem Regionalpark Krämer Forst identisch ist. Sie
befasst sich in erheblichem Umfang mit dieser Region, aber bei
weitem nicht ausschließlich.
Die Region Glien (von elbslawisch glina = Lehm)
ist landschaftlich durch die Grundmoränenplatte Ländchen Glien
und die sie umgebenden Niederungen, die Luch- und Bruchgebiete
geprägt. Das größte natürliche Fließgewässer des Luchlandes
innerhalb der historischen Grenzen des Glien ist - abgesehen von
den Grenzflüssen Havel im Osten und Rhin im Norden - die Muhre
(von elbslawisch modry = blau). Vor intensiveren
menschlichen Eingriffen in den Wasserhauhalt der Region (seit
Anfang 18. Jh.) floss sie - soweit sich dies bis dato ergründen
ließ - aus dem Raum südlich Löwenberg parallel zur Havel bis
zur Grenze zwischen Schönwalde und Spandau, dann in westliche
Richtung, nördlich am Brieselang und an Nauen vorbei ins
Havelländische Luch. Auf ihrem Weg hatte Sie damals etliche
Namen: Dosse (Massowe), Muhre (Muhr, Muder, Moder), in der
Fortsetzung im Havelländischen Luch vermutlich auch Peene
(Peen). Heute ist sie so stark von den Jahrhunderte währenden
Einflüssen des Menschen überprägt, dass sich ihre
ursprüngliche Gestalt mit den Mäandern und Inseln z.T. nur noch
aus der Vogelperspektive erkennen lässt. Zum Teil, denn
andererseits haben sich an Muhre und Muhrgraben auch weniger
stark überformte Bereiche erhalten - und unabhängig davon
Potenziale, den naturräumlichen Voraussetzungen in der
Behandlung der Landschaft zukünftig stärker Rechnung zu tragen.
Womit schon angedeutet wäre, worauf sich diese Präsentation
bezieht, wovon sie ausgeht und was sie bewirken möchte:
Sie versucht, einen Bogen von der Geschichte über die Gegenwart
hin zur Zukunft der beschriebenen Region zu schlagen. Sie soll
dabei Zusammenhänge regionaler Entwicklung mit übergeordneten
Fragen und Verbindungen mit den Geschicken anderer Regionen
verdeutlichen, wozu sich das weltweite Netz mit seinen
unzähligen möglichen Verknüpfungen ("Links")
natürlich hervorragend eignet. Dass dabei keine in sich
geschlossene und lückenlose Darstellung aller eventuell
relevanten regionalen Themen erfolgen kann, versteht sich
angesichts deren Fülle von selbst. Bei dieser Präsentation
handelt es sich anders als bei den inhaltlich eng verwandten
Seiten des Fördervereins Regionalpark Krämer Forst e.V. um ein
rein privates Projekt. Inhalt und Form sind also entscheidend von
den Interessen und Ansichten des Autors geprägt. Dieser möchte
hier keine abschließenden Erkenntnisse oder unumstößlichen
Wahrheiten präsentieren, sondern mit kleinen Beiträgen Erlebtes
und Erkanntes reflektieren, so dass auch andere daran teilhaben
können, die vielleicht ganz andere Erkenntnisse und
(Ein-)Sichten beisteuern können.
Rückkopplungen (Ergänzungen, Anregungen, Wünsche,
konstruktive Kritik und - wenn's denn Gründe dafür gibt - auch
Lob) sind ausdrücklich erwünscht!
Zwei Dinge möchte der Autor dieser Präsentation jedoch auf
jeden Fall erreichen: Einerseits möchte er die Besucher dieser
Seiten auf wichtige Zusammenhänge und auch auf manches Detail
hinweisen, das sonst kaum die Beachtung findet, die es seiner
Meinung nach verdient - denn wer denkt z.B. beim Duschen schon an
das Woher und Wohin des Wassers und wer bei der Fahrt auf dem
Berliner Ring an den Wald, der für die Mobilität ohne Grenzen
herhalten musste ... Andererseits unternimmt er angesichts des
oft Fassungs- und Ratlosigkeit hervorrufenden Problems der
Fremdenfeindlichkeit im Land Brandenburg seinen bescheidenen
Versuch, die Irrationalität dieser Geisteshaltung ein Stück
weit zu entlarven, indem er auf das Fremde im Bekannten,
Alltäglichen aufmerksam zu machen und zugleich Brücken zum
scheinbar Unbekannten, Fremden zu schlagen versucht.
In einer Region, deren Telefonbücher voller Namen sind, die
slawisch/baltisch unbeschwert auf -a, -aj, -ak, -al, -at, -c,
-ch, -eit, -ek, -ey, -ik, -in, -is, -ka, -ke, -ki, -ky, -sch,
-tz, -o, -ow, -oy, -uk, -y, -yk, -ys u.ä. enden, sich mit
Ligaturen wie ch, cz, dz, rz und sz schmücken und/oder
großzügig bzw. an ungewöhnlichen Stellen mit den Buchstaben c,
j, k, s, y, w oder z aufwarten, einem Land, das nicht von
ungefähr als Germania Slavica bezeichnet wird und in
dem über die Jahrhunderte ein (wie auch immer) deutsches
Gemeinwesen auf slawischem Boden aus vielerlei Wurzeln gewachen
ist, liegt wohl wenig näher als das.
(... wird in Kürze vervollständigt ...)
Witamy!
T³umaczenie do jêzyka polskiego bêdzie tutaj
wkrótce ...

The author of these pages on the
Rowokó³ (Revekol) hill near Smo³dzino (Schmolsin) at the
slovincian coast in north western Kashubia, Poland - in the
background the Gardno (Garder) lake.
Der Autor dieser Seiten auf dem Berge Revekol bei Schmolsin an
der slowinzischen Küste im Nordwesten der Kaschubei, Polen - im
Hintergrund der Garder See.
Autor tych stron na górze Rowokó³, na pobrze¿u s³owiñskim
k. Smo³dzina w pó³nocno-zachodniej czê¶ci Kaszub, Polska - w
g³êbi: Jezioro Gardno.
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by Christian Gering, Schönwalde, DE (2001/03/28); modraglina@poczta.onet.pl